Der FORTSCHRITT…

(01/05 - von SYNAN)


Fortschritt? Was bedeutet das, -Fortschritt? Ist das etwas, was wir Menschen
wirklich wollen oder wird er uns aufgedrängt? „Komische Frage“, mag da so mancher
sagen..... Doch lasst mich erklären, wie es zu dieser sonderbaren Frage kam.

Gerade zum Jahreswechsel brach eine der größten Naturkatastrophen
in das alltägliche Sein dieses Weltgeschehens. Wasser, das woraus auch der
menschliche Körper, also wir alle, überwiegend besteht, hatte sich „erhoben“ und
die betroffene Gegend dem Erdboden „gleich“ gemacht. Das Meer, ein gewaltiges
Wasserwesen, hat so vieles mit sich genommen, was Menschen lieb und teuer war.
Materie, Natur, individuelles Leben, aber auch Hoffnung, Existenzgrundlage, Träume
und der Glaube an ein Stück heile Welt. Das Wasser hat uns einmal mehr die reale
und gleichzeitig scheinbare Sicherheit genommen. – Panta rei – Alles fließt!

Doch war es nur das Wasser, welches die weibliche Schöpfung über den
Modus der Gezeiten hin in sich trägt und uns zu der Erfahrung der Ohnmacht im
Augenblick des Geschehens verhalf oder war da noch mehr? – Das Brodeln des Erden-
kerns, die Lava und die magnetische Anziehungskraft, glaubten wohl sich Luft machen
zu müssen. In stillem Erbeben, fast lautlos und in Einvernahme mit dem elektrischen Feld
der Sonnenenergie, kam das Meer, ein „Wasserwesen“ zum Menschen. Gewaltig, scheinbar
erbarmungslos, erschütternd und eine besondere Macht demonstrierend, machte uns die
Natur klar, dass der Mensch sich auf sich selbst besinnen soll und im eigenen Gewahrsein
und der Selbstermächtigung, in Harmonie und gegenseitiger Toleranz, die fließenden
Grenzen seiner Existenz erleben darf.

Damit sind wir wieder beim Thema Fortschritt. Was ist unsere Technik wert,
wenn die Natur eine Kraft entwickelt, die uns klein und unscheinbar sein lässt? Natürlich
ist die Technik, Elektronik und all das wichtig! Ganz besonders für die Kommunikation, für
ein Miteinander im Weltgeschehen, einem unkontrollierbaren Austausch. Die Wenigsten
wissen, dass das Internet die einzige Institution ist, die nicht politisch kontrolliert werden
kann und wirklich, über alle Grenzen hinaus, freien Gedankenaustausch ermöglicht. Wir
können voneinander lernen, können uns unterstützen und die persönliche Kraft zum Wohle
aller bündeln. Denn wenn die Schwingung von Kreation und Gedankenkraft im Focus
stehen, dann ergeben sich „überwältigende“ Möglichkeiten, besonders auch im
individuellen Bereich. Natur arbeitet nicht gegenläufig und bekämpft sich
nicht, sondern bewegt sich in einem energetischen Ausgleichsverfahren,
in harmonischem Reigen.

Der Mensch kann an diesem Beispiel lernen! Deshalb sind wir hier
auf der Erde. Ich persönlich liebe dieses Trainingslager und Spielfeld. Ja, - es gibt
einige „blaue Flecke“. Oh ja, - ich lache, weine, leide, habe Freude, weiß zeitweise alles
und bewege mich oftmals in Unkenntnis und Vergessenheit. Eine Vergessenheit, die mich
selbst betrifft und eine Unkenntnis darüber wer ich bin. Dann wieder die lichten Zeiten
und großen Momente, da ich erkenne, dass ich ein Göttliches Wesen bin. Ist das alles
nicht ein wunderbares Abbild der Natur, die Verbundenheit mit dem Sein,
ohne Kampf und doch im fließenden Ausgleich.

Es hilft! All dies hilft dem Menschen, eine Göttlichkeit in Anspruch zu nehmen, die ein
Geburtsrecht ist. Wir sind die Natur! Und deswegen ist die Natur ein Vorbild des Menschen.
Im Außen können wir erkennen, was in uns selbst brodelt, kocht und sich zeigen will. Auch
das Wasser, als symbolischer Ausdruck von Gefühl bzw. Emotion möchte erlebt werden.

 

Daraus ergibt sich wiederum eine Frage. Leben wir in dieser Zeitenwende Gefühle?
Nutzen wir die Träume unseres Lebens zur Kreation der Zukunft? Können wir uns erheben,
um alte Muster und Verhaftungen zu lösen, damit ein Aufbau stattfinden kann, welcher die
persönlichen Vorstellungen über wundervolle Möglichkeiten übersteigt? Sind wir in unserer
Göttlichen Individualität so frei, die Bande der eigenen Einschränkungen zu lösen?

 

Ich denke, es ist an der Zeit, eine individuelle und sehr intim-persönliche Zeit,
um nach innen zu gehen. In die „Innerwelt“! Was wir dort machen? Nun, - die eigene
Natur und Kraft, die Kreation und Liebe, die Transformation zum Leben erwecken.
Alles, was um den Mensch lebt, sich bewegt, ereignet, sich fühlen lässt und sich im
gedanklichen Impuls spiegelt, ist ein Wegweiser zur persönlichen Einheit. Wir treten
in Kommunikation mit „Allem-Was-Da-Ist“ und ganz besonders mit uns selbst!

Ja, - Fortschritt drängt sich auf! Fortschritt drängt sich deswegen auf, weil der Mensch
dazu bereit ist und sich auf diesem Weg den Schubs selbst gibt. Dieser Fortschritt würde
besser „Fortsprung“ heißen, denn „Schritt“ ist zu wenig. Hier wird gewaltige Energie frei
gesetzt, die jeden Einzelnen in ein erweitertes „Bewusstsein“ hineinkatapultiert. All das
geschieht, wenn wir in die „Innerwelt“ gehen und unseren eigenen Ursprung begreifen.
 

Sicher werden wir weiter Arbeiten und davon müde sein. Wir haben vielleicht
Nachbarn, die uns nicht wohl gesonnen sind. Schwierigkeiten, die es zu überwinden
gilt, machen Kopfzerbrechen. Die Liebe zu anderen Menschen wird euphorische
Zustände hervorrufen und manchmal auch die eigene Tiefe ausloten... etc... etc...

 

Alles ist weltlich und gehört zur Normalität. Fortschritt, Ent-wicklung
im eigenen Sein, lässt das Individuum verschiedene Wege gehen, die
dennoch selbst in der Schöpfung festgeschrieben wurden.

Mit der Zeit lernen wir, uns in diesem erweiterten Bewusstsein zu bewegen.
Wahrnehmungen und Gefühle sind sensibler und auch der Körper wird sich
verändern. Es liegt an jedem Einzelnen, sich auf den Fortschritt
einzulassen, der uns von der Natur vorgelebt wird.


Lichtvolles Sein

SYNAN


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