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W A N D L U N G ...
(03/05 - von SYNAN)
Dieses Jahr ist Ostern recht früh, -
wenn es vom Datum her betrachtet wird…
Dieses Jahr war es vor Ostern recht kalt, - wenn es in einen Rhythmus
gesetzt wird...
Dieses Jahr hat die Erde sich schon recht oft „geschüttelt“, - wenn es aus
dem Blickwinkel der Bewegung gesehen wird...
Diese Liste fortzuführen ist wohl nicht nötig. Jede/r weiß, was damit
gemeint ist und worauf diese Aufzählung hinaus läuft. Was hat das also mit
dem Ostergedanken zu tun? Was hat das in dieser Zeit mit den Menschen, mit
uns, zu tun?
Beginnen wir doch damit zu erkennen, dass „nichts beständiger ist als der
Wechsel“. Der, Mensch, das Menschsein, ist etwas Lebendiges und die Erde
selbst ist ein funktionierender Organismus. Da ist dauernd etwas in
Bewegung. Da ist Evolution. Eines baut auf das Andere auf und erzeugt ein
Ergebnis, eine Essenz!
Wie wäre es, wenn wir diese Essenz bewusst nutzen würden und mit diesem
wachen Bewusstsein „Augen und Ohren“ offen halten? Wie wäre es, wenn wir
diese erweiterte Wahrnehmung in den Alltag einbauen würden? Auch das erzeugt
Beweglichkeit, Rhythmus und Zeitempfinden.
Ostern, unabhängig von einer religiösen Anbindung, ist ein Symbol für
Wandlung, Erneuerung und Transformation. Gerade dann, wenn ein Stillstand im
Leben eingetreten ist, etwas hoffnungslos erscheint oder wir annehmen,
hilflos zu sein, ist die Zeit da, diesen „österlichen“ Gedanken als Symbol
ins Leben zu bringen und erneut aufleben zu lassen.
Wie? Nun, - es ist dann Zeit, die Anker zu lichten, die Leinen zu lösen und
über das Meer zu segeln, um ein neues, noch unbekanntes Land zu entdecken...
Die Entdeckung der eigenen Persönlichkeit ist eine der größten
Herausforderungen, welche wir uns selbst gestellt haben, als wir in diese
Existenz, durch unsere Geburt, eingetreten sind.
Die österliche Symbolik ist so tiefgreifend. Sie erzählt von der
Durchsetzung des „freien Denkens“, vom unbeugsamen Entschluss, endlich nicht
mehr die alten, eingefahrenen Muster zu akzeptieren und der Möglichkeit, von
persönlicher Beweglichkeit im Sinne von Eigenliebe. Das alles sind
Attribute, die wir uns „leisten“ können und welche wir uns selbst zum
Geschenk machen dürfen.
Jedes Fest, - und dies ist nun das Fest des Frühlings und des Erwachens, hat
eine besondere Qualität für das Leben. Wir erinnern uns damit beständig an
die Wichtigkeit unseres Seins! Kein Mensch hat es nötig, in einem Kreislauf
unterzugehen und an einem Platz kleben zu bleiben! Wir werden geliebt und
sind, universell gesehen, niemals alleine. Doch die Liebe zu uns selbst,
sollte das höchste Gut sein, ein wichtiges Eigentum.
Wie wäre es also mit einer Bestandsaufnahme?
Wo stehe ich? Wer bin ich?
Will ich so weiter machen wie bisher?
Für Menschen, welche sich darauf eine befriedigende Antwort geben können, -
Wunderbar! Für die Anderen allerdings heißt das Stichwort jetzt „Bewegung“.
Jammern ist out und Leiden auch! Weg mit der Angst und den selbst angelegten
Bandagen!
Wir nehmen jetzt die eigene „Größe“ an und gönnen uns die Kraft und den Reiz
der „Entfaltung“! Im Prinzip ist es ganz einfach... Ich brauche lediglich
„die Absicht“ zu haben. Wie wäre es aus diesem Grund mit einer überzeugenden
Aussage an sich selbst?
So z.B.: „ ICH HABE DIE ABSICHT, MEIN GRÖSSTMÖGLICHSTES POTENTIAL ZU LEBEN
UND ZU ERLEBEN, WEIL ICH MIR MEINER SELBST BEWUSST BIN!“
Einfach einen Versuch wagen und voller Erstaunen sehen und begreifen, dass
es immer einen Weg gibt und „Wunder“ geschehen. Eine Wandlung hat also etwas
Zauberhaftes und es ist so spannend den „Zauber“ an und in sich selbst zu
erfühlen, zu erspüren, zu erleben.
Freude, Freiheit und Eigenliebe sind der Gewinn!
In diesem Sinne frohes Wandeln...
Lichtvolles Sein
SYNAN
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