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... L E B E N S - W E R T
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(11/06 - von SYNAN)
Wir existieren in einem Zeitgefüge, wo
sich die Frage erhebt: „Was ist ein Leben noch wert?“ oder „Was ist der Wert
eines Lebens?“ oder „Was ist Lebenswert?“ oder „Wie bewerte ich das Leben?“
oder „Was ist mir mein Leben Wert?“ oder... oder... oder... Es gibt viele
Variationen der Fragestellung und jede einzelne hat eine andere, besondere
Aussage.
Da sehe und höre ich im TV einen maßgeblichen Präsidenten, der lächelnd
erklärt, dass es ein „Sieg“ ist, dass ein Mensch zum Tod verurteilt wurde.
Ich sehe Soldaten, die wahrscheinlich als „Freizeitgestaltung“, (Mit-)Menschen
Qualen zufügen. Ich sehe Kinderschänder, die um der „Eigenliebe“ Willen,
junge Seelen zerbrechen. Und ich mag nicht mehr hinhören und ich mag nicht
mehr hinsehen, weil das Mitgefühl nicht nur die belastet, denen etwas
angetan wurde, sondern auch mich selber verletzt. So wäre auch ich zu einem
Opfer der 2. Reihe geworden. Vielleicht hat der Täter dann keinen Genuss
mehr davon, was meine Person betrifft, - aber ist es deswegen weniger
leidvoll.
Darf ich aus diesem Grund, um mich selbst nicht zu verletzen, die Augen
schließen bzw. mich benehmen wie die drei berühmten Affen? Oder gibt es eine
andere Lösung? Sicher ist auf jeden Fall, dass ich im Allgemeinen nichts
direkt daran ändern kann. Doch ich kann meine Meinung sagen, die eigene
Wahrheit mit Zivilcourage leben!
Hoppla, da war es ja, - dieses besondere Wort „LEBEN“. Und schon bin ich
wieder bei meiner Lieblingsbeschäftigung, die da heißt: Worte auseinander
nehmen und in tiefer Bedeutung ergänzen bzw. wieder zusammenfügen. Nehmen
wir einmal das Wort „LEBEN“, fügen ein ganz kleines „i“ dazu, rühren um und
schon haben wir das Wort: „LIEBEN“. Toll nicht?... Daraus ergibt sich, dass
der Mensch sein Leben lieben sollte. Die Liebe versteckt sich mit einer
klitzekleinen Kleinigkeit im Leben. Nur wer sie sucht, wird sie auch finden!
Nehmen wir das englische Wort „LIFE“ für Leben und lassen die korrekte
Schreibweise außer acht und ersetzen das „i“ durch ein „o“, dann wird „LOVE“
daraus. Auch hier verbirgt sich die Liebe im Leben.
Man kann nur vermuten, was den Menschen fehlt, die Scheußlichkeiten
durchführen, gutheißen oder billigen... Im Prinzip wollen sie „nur“ Liebe
und Anerkennung. Sie glauben, wie Kannibalen oder Vampire, wenn sie sich der
Macht und des Lebens eines anderen bemächtigen, dann fühlen sie sich etwas
vollständiger und sind für eine kurze Zeit befriedigt, weil die Hormone
einen Kick ausschütten, der diesen Menschen ein momentanes Glücksgefühl
vermittelt, das sie mit dem wundervollen Gefühl von Liebe und Zuneigung zu
sich selbst verwechseln. Blind durch diese Vorgänge, lassen sich die „Täter“
kaum zur Vernunft bringen.
Die, welche mich kennen, höre ich schon voller Erstaunen sagen: „Du weißt
doch, was man über die „Abmachungen“ zwischen Opfer und Täter sagt. Du
bewertest ja plötzlich. Du nimmst Anteil. Seit wann kümmerst Du Dich um
solche Sachen?“ Darauf möchte ich Antworten: Ich registriere diese Vorgänge,
in einer eigenen Neutralität und möchte das Kümmern, sprich den Kummer
vermeiden! Ich möchte mir nichts mehr überstülpen lassen und von den
Energieringen der Vampirsauger belästigt werden. Es liegt mir nicht, blind
und gehörlos durch die Welt zu laufen, nur weil es Marktschreier gibt,
welche die feinen Töne des Universums langsam zugrunde richten. Ich möchte
mich nicht in „Heile - Welt - Illusionen“ flüchten. Ich beanspruche für mich
das Recht, mich nicht in meiner Wahrheit zu verbiegen und möchte lieben wen
ich will, - Freund und Feind!“
In dem Wort „WERT“, lässt man auch hier die Grammatik beiseite, steckt auch
der Begriff „EHRT“. Wo bleibt die Ehre und die Würde einer jeden Person?
Würdigen wir uns selbst überhaupt? Oder haben wir uns angewöhnt den Trends
hinterher zu rennen? Auch das gibt, zeitlich begrenzt, ein gutes Gefühl, -
einen Kick. Man könnte sagen, so sucht jeder auf seine Art und Weise nach
Befriedigung, - nach Frieden... Doch meine Erfahrung sagt, dass dieser
niemals im Außen zu finden sein wird.
Es ist wichtig den eigenen Lebenswert zu finden! Frage Dich selbst; „Was bin
ich mir wert?“ und „Wo gebe ich meine Würde ab?“ Das Leben, die Liebe, ist
etwas ganz Besonderes. Das Menschsein ist etwas Besonderes. Wir dürfen es
uns erlauben, das in der eigenen Größe zu leben. Sprüche, die nicht
unbekannt sind. Es ist an der Zeit, dass wir uns danach richten. Ausrichten
auf die Erkenntnis der eigenen Größe, Liebe und einem Leben, das wir uns
wünschen. Wem es gelingt in seine eigene „Innere Mitte“ zu finden und sich
selbst liebevoll anzunehmen, vollständig zu werden, wird eine Energie in
sich spüren, welche nicht unwesentliche Auswirkungen auf das Leben und die
Gegenwart hat. Jeder sollte mit Mut und Gelassenheit eigene Wege der
Selbstverwirklichung finden, auch wenn manchmal Steine auf dem Pfad liegen.
Kickt sie einfach zur Seite! Damit müssen wir nichts zu tun haben...
Ich liebe mein Leben, meine Existenz und den Wert für „Alles-Was-Da-Ist“ und
ich wünsche jedem Individuum das Gleiche!
Lichtvolles Sein
SYNAN©
(geschrieben 11/06)
Dieser Text ist
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