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IN EIGENER SACHE ...
(12/06 - by RAYANA & SYNAN© )
Es gibt viele Feste und dabei ist es
gleich, ob dies religiöse oder persönliche Ereignisse sind, welche dem
Menschen am Herzen liegen. So war auch dieses Jahr ereignisreich. Besser
gefragt: Was war ereignisreich? Das Jahr oder die Zeit? Oder sind es gar wir
selbst, die den Geschehnissen besondere Bedeutung verleihen? Wie dem auch
sei, - das Leben ist Bewegung und es lohnt sich an bestimmten Zeit-Punkten
innezuhalten und an einem dieser Null-Punkte sich selbst und die Umgebung,
einer Standortbestimmung zu unterziehen.
Die Etappen in existentiellen Bereichen eines Menschen bedürfen besonderer
Würdigung. Dann ist die Feier gerechtfertigt. Ist uns das eigene Sein
wirklich bewusst? Wir begehen z.B. religiöse Feste, um uns an das zu
erinnern, zu besinnen, was „Bewundernswerte“ vor uns getan haben, um dem
Leben, dem lebendigen Sein eine tiefe innere Bedeutung zu geben. Doch hier
stelle ich die Frage: „ Werden diese Erkenntnisse, dieses Wissen auch
umgesetzt und im Alltag integriert? Werden Nutzen und Lehre daraus gezogen?
Oder befinden sich viele Menschen im Dornröschenschlaf und warten bis zum
wachgeküsst werden?“ Wenn dem so sein sollte, - so haben wir eine „Frohe
Botschaft“. DAS WIRD NICHT GESCHEHEN! Die Evolution der Menschheit ist
soweit gediehen, dass alles selbst gelebt und erfahren werden darf. Jeder
einzelne Mensch hat die Größe und individuelle Möglichkeit, sich selbst zu
gestalten.
Individuelle Freiheit wird bedauernswerter Weise oftmals recht negativ
bewertet. So, als würde ein Mensch, wenn er/sie die Offenheit des
persönlichen Seins in Anspruch nimmt, „schlechte“ Dinge tun, unsozial sein
oder gar über „Leichen“ gehen. Warum eine solch destruktive Annahme? Ist es
nicht vielmehr so, dass ein individuell gelebtes Bewusstsein, niemals etwas
tun würde, was gegenläufig zu Harmonie und Ausgeglichenheit ist? Ein Mensch,
welcher in der eigenen Mitte und Wahrheit steht, hat keinerlei Interesse
daran, ungerechtfertigt in das Leben bzw. die Existenz anderer einzugreifen.
„Es“ wird einfach in „EIGENER SACHE“ gehandelt. Ein solches Leben sieht sich
nicht im Nachteil von irgend etwas und befindet sich stets im Vorteil mit
dem Selbst.
Die wichtigste Frage ist wohl die: „Wo ist mein Focus? Was ist im Brennpunkt
meiner persönlichen Aufmerksamkeit?“ Wachsweiche Antworten gibt es in dieser
Bezugnahme nicht! Ein „bisschen“ schwanger sein ist nicht möglich... Denn
wie heißt es so schön: „Dort wo die Aufmerksamkeit ist, dort ist auch das
Herz!“ Ein ganzes Leben wird man sich diesen beiden o.g. Fragen stellen
dürfen. Denn nur wenn eine Zentrierung zur eigenen Mitte und Schöpfung
gelingt, können wir den größtmöglichen Nutzen aus unserer Existenz ziehen.
Es sind Essenzen aus der eigenen Erfahrungswelt, die wir als „Inneren
Schatz“ bezeichnen dürfen, welcher Auswirkungen hat auf „Alles-Was-Da-Ist“.
Natürlich leben wir in einem „Meer von Bewegung“ und die Wellen schlagen
oftmals hoch und heftig. Um so sinnvoller ist es, dass eigene Ruder in
festen Händen zu halten. Es ist wie das symbolische „über das Wasser
wandeln“ und dabei nicht kleingläubig sein. Vielleicht hilf eine kleine
Brücke in diesem Sinne weiter:
ALLES, DAS VON AUSSEN KOMMT, DARAUF REAGIERT MAN.
ALLES, WAS VON INNEN KOMMT, DAS REGIERT MAN.
Also sind Dinge und Situationen, bei offener Betrachtungsweise, ein
ständiger Wechsel von Aktion und Reaktion. Wäre es nicht sinnvoller, diesen
Kreislauf zu durchbrechen? Wäre es nicht besser zu regieren und die eigene,
ganz persönliche Wahrheit zu leben? Selbst wenn Situationen vom Außen
geprägt sind, - selbst dann ist es praktikabler auf eigene Art und Weise
darauf zu reagieren, bzw. dementsprechend „zu regieren“. Wer in der eigenen
Liebe und im eigenen (göttlichen) Bewusstsein steht, wird in Harmonie mit
sich selbst sein und dies auch auf die Umwelt abstrahlen!
Deswegen ist jeder Erdenbürger stets in „eigener Sache“ unterwegs und ist
ein Botschafter der eigenen Identität. Christlicher Glaube bezieht sich auf
die „Frohe Botschaft“ und eine Botschaft bringt, von der Bedeutung des
Wortes her, etwas. Also wird demzufolge auch ein „Botschafter“ gebraucht, -
ein Bote! Botschaft, Botschafter, Bote ist eine Sache von Aktivität,
Lebendigkeit und Bewusstsein, die (er-)schafft, arbeitet und etwas bewirkt.
Die Menschen auf dieser Welt sollten sich selbst unendlich lieben und
geliebt werden, da sie, im Grunde genommen, (leibhaftig) eine „Frohe
Botschaft“ verkünden.
Die Stationen eines christlichen Lebens (damit ist keine
kirchlich-institutionelle Aussage gemeint), sind voller Symbolik für den
Alltag. Schaut man sich z.B. die Stationen des Lebenswegs „Jesus“ an, dann
war dieser Avatar als Botschafter des „Göttlichen Seins“, stets in „eigener
Sache“ unterwegs, um so den Menschen ein Beispiel zu geben, wie individuelle
Größe in persönlicher Liebe gelebt werden kann. Jeder Einzelne von uns trägt
„Göttliches Feuer“ in sich und wäre in der Lage, den Kernsamen von Liebe aus
sich heraus wachsen zu lassen und zu entwickeln.
Sind wir (bist Du) noch neugierig auf die Geheimnisse des Lebens? Neugierig
auf das Abenteuer, welches jeder Mensch, mit beseelter Existenz, sich selbst
kreiert hat? Wann sind wir, wann bist Du, mal wieder „in eigener Sache“
unterwegs? ...
Wir wünschen stets „botschaftliche“ Zeiten (Feste) und ruhevolles Verweilen
(ohne Stagnation) in sich selbst!
Sinnvolles Sein
RAYANA & SYNAN©
(geschrieben 12/06)
Dieser Text ist
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Stilgenbauer.
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