|
ENGEL - ERFAHRUNGEN....
(05/07 - by SYNAN© )
Vorwort:
Vor einiger Zeit kamen in einem meiner Seminare Diskussionen über das Thema
„ENGEL“ zustande. Es war sehr erfrischend, die einzelnen Vorstellungen der
anwesenden Teilnehmer/Innen ausführlich kennen zu lernen. In „Aktuelle
Texte“ möchte ich gerne meine eigene „erste Auseinandersetzung“ mit „ENGELn“
zum Besten geben. Natürlich haben Zeit und erweitere Erkenntnisfähigkeit
dazu geführt, dass noch viele andere Aspekte bis zum heutigen Tag dazu
gekommen sind. Die nun folgenden Zeilen hatte ich für einen anderen Anlass
(vor ca. 7 Jahren) geschrieben. Die Begebenheiten selbst sind schon ca. 15
Jahre her. Mag sein, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt meine weiteren
Erfahrung schriftlich ergänze …. (SY.~)
„Engelerfahrungen“ von Doris Stilgenbauer
Allgemeines:
Lang, lang ist es her.......So beginnen alle Märchen. Doch was sich bei
mir, was sich in aller Welt in dieser Jetzt-Zeit ereignet, ist kein Märchen.
Dinge werden wahr und finden zu ihrem Ursprung zurück. Doch dieser Ursprung
ist ein Sprung, der nicht zurück geht, sondern der uns vorwärts bringt,
vorwärts in eine „andere“ Zeit bzw. Dimension. Diese Zeit ist mit nichts
vergleichbar, was die Menschheit bisher erlebt hat und dies im wahrsten
Sinne des Wortes.
Als ich vor langer Zeit begann, mich mit dem Thema Engel zu beschäftigen, da
war mir nicht klar, welche wunderbare und seltsame Reise dies werden würde.
Es war eine Reise voller Explosionen, Feuerwerke, Leidenschaften,
Erkenntnissen und tiefem Verständnis, sowie Inspiration. Als Engelwesen in
meinen persönlich erfahrbaren Alltag traten, da öffnete sich mir eine neue
Welt und ich lernte die Schöpfung auf besondere Art und Weise kennen. Es
öffneten sich Wege der Vergangenheit, die von tiefstem Göttlichen Ursprung
geprägt sind und eine Zukunft hervorzauberten, welche in ihrer
Göttlich-Universellen Weite vom menschlichen Intellekt kaum erfasst werden
kann. Ich lernte Alles-Was-Da-Ist zu erfühlen und die Wahrnehmung dieser
Neuen Dimension lies mich erkennen, dass es eine wundervolle Sache ist, ein
Mensch zu sein. Das Menschsein verschafft uns eine Möglichkeit, die Einheit
mit uns selbst wieder herzustellen. Engelwesen halfen mir dabei zu verstehen
und heute könnte ich mir das Leben ohne Einheit nicht mehr vorstellen. Ein
Zusammenschluss mit der Spirituellen „Welt“ ist eine der natürlichsten
Angelegenheiten dieses Universums. Wir begegnen uns selbst dabei.
So möchte ich gerne meine „Reiseerlebnisse“ mit Jedem teilen, der/die nach
neuen Wegen sucht und gewillt ist, Erfahrungen zu machen, welche etwas
außerhalb des bisher Erlebten liegen oder mit Menschen, die in ähnlichen
Situationen sind bzw. waren und deshalb einfach nach einem Austausch suchen.
Bedanken möchte ich mich bei allen, die mich auf meiner Reise bisher
begleitet haben und mich ertragen „durften“. Es war nicht immer einfach,
mich in die richtige Richtung zu schubsen und/oder meine Vorstellungen
mitzuerleben. Dies betrifft alle Menschen in meinem Lebensbereich, denn auch
unangenehme Erlebnisse führten zu Erkenntnissen, welche die Quelle zum
Sprudeln brachten.
Die Schöpfung in jedem Wesen sei
geehrt!
Wir alle sind Individuen, - sind Göttliches Sein. Jeder hat ein „An/Recht“
auf Vollkommenheit (Complete – Being). Keiner wird ausgenommen! Es bedarf
durchaus Mut und Kühnheit, sich auf dieser Erde zu bewähren und Erlebnisse
zu sammeln, die eine Brücke für „etwas“ darstellen, was die Menschheit zur
evolutionären Weiterentwicklung braucht. Deswegen trägt jedes menschliche
Wesen auf Terra Gaia dazu bei, auch zu anderen Sphären eine Verbindung
herzustellen (z.B. Engel). Irgendwann werden „Kommunikationen“ mit
feinstofflichen Bereichen selbstverständlich sein.
Auch wenn Dualitäten weiter bestehen bleiben, so werden sie doch ein neues
Verständnis besitzen, welches dazu führt, dass in der Dualität die Ergänzung
und somit auch die Einheit zu finden sein wird. Auf diesem Weg wird es auch
kein „Hüben und Drüben“, kein „Oben und Unten“ mehr geben. Und wenn doch, -
dann nur als Ortsangabe, die für den Intellekt besser nachvollziehbar ist.
Die äußeren und inneren Sinne ermöglichen Erleben in „Einheit“.
Eine wirkliche Unterstützung und Bereicherung kann der Kontakt und die
Zusammenarbeit mit anderen Wesenheiten sein. Sie sind genauso real wie wir
Menschen das für uns selbst vorstellen. Wesen (z.B. Engel) auf anderen
Sphären können mit uns auf vielfältige Weise kommunizieren. – Doch das
geschieht nur, wenn wir es wirklich wünschen und wollen und vorausgesetzt,
wir bewegen uns, durch selbst-tätige Bewusstseinserweiterung zu diesen
Wesen, Kräften und Mächten hin. In der Gemeinschaft mit feinstofflichen
Bereichen, welche keinerlei religiöse Bindung voraussetzt, lassen sich
Erfahrungen machen, die unsere irdische Existenz vervollständigt.
Der erste (bewusste) Kontakt....
Oft hatte ich mich gefragt, was das wohl sein mag, - ein Engel? Sicher hatte
ich schon viel davon gehört in meiner religiös geprägten Erziehung und es
gab so viele Gelegenheiten, wo ich in schwierigen Situationen war und die
gut ausgingen......Doch war das nicht alles Zufall? Gab es dahinter eine
Kraft, die doch eingegriffen hatte? Da war immer diese Unsicherheit. Da war
auch dieses eigenartige Gefühl, kontrolliert zu werden. Denn wenn da „Etwas“
war, dass mir helfen, mich retten konnte, war das dann nicht auch etwas, was
mich ständig beobachtete? Irgendwie wollte ich diese Kräfte schon
wahrnehmen, doch auf der anderen Seite fürchtete ich mich auch davor. Es war
sicher eine ganz besondere Sache, einem solchen (anderen) Wesen zu begegnen
(wenn es das wirklich gab). Doch würde ich mich dann nicht auf eine direkte
Art und Weise unter einen Einfluss begeben, den ich nicht mochte?
Mit dem „Christusbewusstsein“ konnte ich umgehen und fühlte mich in dieser
Energie behütet und geborgen. „Göttlichkeit“ war mir vertraut und umhüllte
mich. Wozu dann noch Engel? Dies war einfach ein Punkt, den ich aus dem
Leben ausklammerte, da er etwas Besonderes hatte, das nicht definiert werden
konnte (zumindest nach meiner damaligen Auffassung). Nun, was war zu tun? Es
ließ mir Tag und Nacht keine Ruhe mehr.....
Da gab es viele Bücher über dieses Thema. Da gab es viele Auffassungen über
den Wirkkreis von Engeln. Da gab es viele Channeling-Medien, die
verschiedenste Wesen und Engel ihre Stimme liehen. Das alles war jedoch
irgendwie im Außen. Es gab einer notorischen Zweiflerin (wie mir) keine
Grundlage. – Und die Neugierde wurde immer größer. Ich verschlang die
gängigen Informationen ungefiltert und „zentnerweise“. Wurde deswegen der
Weg klarer und sichtbarer? Natürlich nicht! Es blieb also nur noch ein
Ausweg. Dieser „Ausweg“ war der direkte Weg. Ich entschloss mich alles daran
zu setzen, um selbst Wesen und insbesondere Engel kennen zu lernen. Wissen
war mein Ziel, - nicht Glauben! Und so begann ich mit einer besonderen Art
von Studium. Dieses Studium sollte mich, im Verlauf der darauf folgenden
Zeit, mit Himmel und Erde, mit Göttlichkeit und Menschsein und mit
Allem-Was-Ist in Verbindung bringen. Doch das wusste ich zu diesem Zeitpunkt
noch nicht. Da ich vergessen hatte, „wer ich in Wirklichkeit war“ (so wie es
den meisten Menschen geht), konnte ich damals noch nicht wissen, dass ich
mich selbst finden würde. Es wurde die Reise zum eigenen Sein. Doch kehren
wir wieder zum Anfang zurück...
Die Nächte waren lang und ebenso die Meditationen. Es war mein Bestreben,
die Bahnen frei zu machen, damit die Wesen und Engel der „anderen Seite“ mit
mir in Verbindung treten konnten. Oder wäre es nicht besser zu sagen:
„sollten“. Es dauerte eine Weile bis ich bemerkte, dass es nicht den
geringsten Sinn hatte, mich in der Meditation leer zu machen. Entweder da
war die Leere oder es lief auf eine Visualisierung hinaus. Diese
Vorstellungen waren aber kein Kontakt. Es war die Darstellung von Symbolen,
die teilweise durch ein Wunschdenken entstanden und teilweise aus dem
Ego-Bewusstsein heraus geboren wurden. Da war etwas Geheimnisvolles. Die
Göttlichkeit verbarg sich nicht...., doch diese Wesen, die „Boten“ zwischen
den Menschen und Gott sein sollten, die waren irgendwie nicht zu fassen.
Bald kapitulierte ich und versuchte mein Glück noch im Gebet. Dies meine ich
in des Wortes wahrster Bedeutung. Ich „bat“ die Engel sich mir zu zeigen und
mit mir einen definitiven Kontakt aufzunehmen. Nichts geschah. Zumindest
nichts, was mich befriedigte.
Doch etwas Anderes tat sich auf. Da war eine Unzufriedenheit in mir, die
fast zu einer Depression führte. Da war ein „Unwohlsein“, das
unbeschreiblich ist. Da war alles so abgeschnitten und nicht mehr vorhanden.
In der Familie gab es viele Probleme und ich fand keine Zeit mehr darüber
nachzudenken, wie ich die Engel erreichen konnte. – Und wie dringend wäre
Unterstützung notwendig gewesen. Meine Freizeit wurde immer weniger. Alles
und Jeder nahm mich in Beschlag. Ich war erschöpft und müde und wusste
manchmal nicht mehr, was ich auf dieser Welt überhaupt noch sollte. Immer
hatte ich mich bemüht ein „guter Mensch“ zu sein. Was war daraus geworden?
Die Frustration war greifbar und lief die Wege voran. Nichts klappte mehr.
In dieser Zeit begann ich, besonders in ganz dunklen Stunden, „Heilige
Texte“ zu lesen. Diese Texte wurden ohne Auswahl gelesen. Einfach ein
entsprechendes Buch aufschlagen und lesen. Ich grübelte nicht über den Sinn,
bewertete nicht und lies ganz einfach, wie ein heilendes Balsam, die
geschriebenen Gedanken in meine Seele laufen. Es tat gut und tröstete. Es
spielte keine Rolle, ob dies die Bibel war, Lehren der Sufi,
Lebensweisheiten oder schöne Gedichte. Das Innere wurde dadurch
gestreichelt, liebkost und brachte eine gewisse innere Ruhe. So rettete ich
mich über so manchen Tag. Mein Vorsatz, Wesen und Engel kennen zu lernen,
war verschüttet wie Blumen nach einem Erdbeben.
In solchen Augenblicken von „Niederlage“ und gleichzeitiger „Kapitulation“
kamen Träume zu mir. Diese wurden mir immer mehr bewusst und beschäftigten
mich sehr. Sie begannen auch am Tag zu leben. Da war meine tägliche Arbeit,
- gleichzeitig auch dieses „Tagträumen“. Nach anfänglicher Abwehr, lies ich
„Es“ einfach geschehen, weil ich zeitweise die Befürchtung hatte, dass ich
wohl langsam etwas ver-rückt würde. Doch es war bald zu erkennen, dass stets
(beim Tag/Träumen) ein intensiver Bezug zu meinem persönlichen Leben
herzustellen war und zum Geschehen im Alltag. Aufmerksamkeit und Neugierde
wuchsen und ich nahm die Tipps der „Tagträumereien“ in notwendige
Problembewältigungen mit hinein. Plötzlich gelang vieles besser als vorher.
Dinge ließen sich leichter regeln und „Zufälle“ häuften sich. Da begann ich
zu verstehen und zu begreifen, dass sich auch hierin Engel und Wesen zeigen
konnten. Plötzlich wusste ich, und es war ein wunderschönes, von Tränen
begleitetes Gefühl, dass die Engel sich durch „Umhüllen“ mitteilten. Sie
sind ein Teil d e r Energie in der wir „schwimmen“. Es gibt keine Trennung
von ihrer Seite. Wenn da jemals eine Trennung war, dann haben Menschen diese
Trennung vollzogen. Dies ist wohl ein verstandesmäßiger Akt, der den meisten
Menschen zu eigen ist und das Fließen verhindert, welches notwendig ist, um
Engel in unser Leben zu lassen. Der Verstand will verstehen und schafft
dadurch eine Grenze, die der „Unliebe“ gleich kommt. Doch ohne Liebesenergie
kann nichts geschehen und auch nichts lebendig sein. Keine Wesenheit kann
ohne Liebesenergie „surfen“ bzw. beweglich sein und ist dann folglich nicht
in der Lage, sich in einem Prozess der aktiven Verbindlichkeit, darzustellen
oder zu zeigen. Dieses Zeigen geschieht natürlich auf verschiedenste Art und
Weise. Doch es ist fühlbar und wahrnehmbar.
Nach solchen Erfahrungen wusste ich wie der Weg aussehen sollte, der für
mich wichtig war. Es war die Eigenerkenntnis und Liebe zu mir selbst, dem
Geschöpf, das sich selbst so wichtig war, dass es hier auf die Erde kam. In
dieser Erkenntnis liegt (für mich) das „Geheimnis“ der Kommunikation mit
Wesen oder Engeln einer (nur scheinbar) anderen Welt. Wenn ich mich zum
Fließen bringe, das Bewusstsein erweitere, Liebesenergie lebe, dann heben
sich die „Schleier“ mehr und mehr und alle bisher nicht erkennbaren
Schattenwände werden mit Hilfe von „Licht“ durchsichtig...
Viele Menschen benehmen sich in ihrem Leben zeitweise wie der berühmte „Hans
guck in die Luft“. Würden sie einmal auf den Weg schauen, dann würden sie
vielleicht nicht so oft stolpern......Doch der ausschließliche Blick zum
„Himmel“ macht sie blind für die Wahrheit des Menschseins und die Würde, die
im Irdischen Sein steckt. Das Göttliche verwirklicht sich im Menschsein
dieser Erde und verherrlicht sich dadurch selbst. Deswegen steckt in jedem
Individuum unserer „Rasse“ ein Partikel des ALL-EINEN, dem ALLES-WAS-DA-IST
und dieser Anteil „Göttlichkeit“ hat Bewusstsein, welches in der Lage ist,
auf diesem Planeten Erde eine „Menschenerfahrung“ zu machen.
Engelwesen unterstützen das menschliche Sein auf multidimensionalen Wegen, -
und werden dadurch in den eigenen Erfahrungsprozessen ebenfalls unterstützt!
Denn wenn das Individuum sich auf Erden bewusst erweitert und dadurch eine
„neue Energie“, eine fortschrittliche Welt kreiert wird, dann lernen sogar
die Engel dazu.... Alles ist im Sinne der Schöpfung „Geben und Nehmen“, -
weil so Einheit entsteht.
Mensch-Sein ist noch lange nicht an die Grenze aller Möglichkeiten gestoßen!
„Engelhaftes“ Lachen und Frohsinn
wünscht
SYNAN©
(eingesetzt 05/07)
Dieser Text ist
Bestandteil der Website www.blauerdiamant.com und unterliegt den
Copyrightrechten von
*BLAUER DIAMANT™*. All rights reserved by Doris
Stilgenbauer.
|