Liebe, Energiesysteme und mehr ...

(12/2008 - by SYNAN© )

 
Vorwort:
Von Zeit zu Zeit tue ich das, was viele Menschen tun, - ich ordne meine Sachen, stöbere in Altem und lasse dabei den Erinnerungen freien Lauf. Auf diese Art und Weise kam ich an einen Ordner, der Notizen von Kurzvorträgen enthielt, die ca. 22 Jahre alt sind. Sie stellen eine Verquickung zwischen Gehörtem und eigenen Gedanken dar. Die folgende Niederschrift möchte ich Ihnen nicht vorenthalten! Immerhin... Vor 22 Jahren....

Notizen:
Irgendwann hat der Sänger James Brown den Song „You are a love machine“ kreiert. Und es ist wahr, dass Menschen irgendwie “Liebesmaschinen“ sind, denn alle Energiesysteme sind darauf programmiert, sowohl Liebe zu geben, als auch zu empfangen. Wenngleich das Wort „Liebe“ nicht bei jedem gleiche Vorstellungen hervorruft. Tatsache ist auch, dass jegliche empfangene Energie, von welcher Art diese auch sein mag, durch die individuellen Energiesysteme in bedingungslose Liebe umgewandelt werden können, - wenn es zugelassen wird! Jegliches menschliche Wesen ist dazu fähig!

Natürlich kann man das von verschiedenen Seiten her betrachten. So können wir „technisch“ an unseren Energiesystemen arbeiten, z.B. durch Yoga (Es gibt auch noch andere wirkungsvolle „Techniken“) . Dadurch lässt sich lernen wer wir sind. In Weisheit wird erklärt, dass wir nicht nur einen physischen Körper, sondern auch weitere feinstofflich durchdringende Ein- bzw. Umhüllungen ( Astral-, Mental-, Spiritualkörper ) haben und auch, dass wir auf unsere Umwelt nicht nur reagieren müssen, sondern diese miterschaffen. Somit kann bisher unbewusstes Leben, äußerst bewusst werden.

Doch es gibt auch „gefühlvolle“ Energiesysteme. Wahrnehmungen können dadurch wachsen und als Folge davon lässt sich erweiterter, feinstofflicher Energiefluss erspüren. Wir können verschiedene Schichten kennen lernen, sie mit „Göttlichem Willen“ in Einklang bringen, - welcher auch unser Wille ist. Zwischen menschlichem und göttlichen Sein gibt es keine wirkliche Trennung. Wenn alle Körper durch Weisheit, sowie Göttliche Kraft in Harmonie gebracht werden, ist „mensch“ mit Allem verbunden „Was-Da-Ist“. Impulse können aufgenommen und weiter gegeben werden (morphologische Felder, Gitternetze usw.). Trennung ist eine Teilwahrheit, - somit ist es eine Illusion! Sensitive Menschen wissen aus empathischer Erfahrung, dass dies so ist, denn er/sie kann Gedanken, Gefühle, Muster anderer Menschen sehen, hören oder erspüren.

Letztendlich erleben alle das Gleiche, sind miteinander verbunden - aber sie wissen es nicht... Diese Art der Individuen „schlafen“ und leben so lange im Land der Illusionen, bis Licht durch vorhandene Schleier dringt. Doch wie im Alltag, müssen die Gardinen zur Seite gezogen und die Fenster geöffnet werden, um eigenen Nutzen daraus ziehen zu können. Jede persönliche Gegenwart strahlt aus auf andere Menschen. Gleichgültig ob wir traurig sind oder froh, ob wir grob sind oder liebevoll. Wenn eigene Möglichkeiten verfeinert und ausgeweitet werden, strahlen entsprechende Impulse „absichtslos“ ins Umfeld ab. So kann man erkennen, dass Trennung eine Teilwahrheit ist, - eine Illusion.

Wer sensitiv ist und sein Empfinden gegenüber der feinstofflichen Welt verfeinert hat, und somit eigene „göttliche“ Größe und Vollständigkeit in Anspruch nimmt, weiß um diese Dinge, denn er/sie erspürt andere Menschen (wie oben schon angedeutet). Dadurch, dass man mit allem verbunden ist, nimmt man die Umwelt sehr direkt war. Manchmal lässt sich kaum unterscheiden, wer was spürt. Wie Wasser, das überschwappt und sich mit anderem vermischt.

Gefühle (Schwingungen) haben eine besondere Form von Realität. Tatsache ist, dass alle Individuen gleiches erleben könnten, - aber sie wissen es leider nicht! Auf solche Weise sind Menschen „Heiler“. Schmerzen können sich genauso übertragen wie Freude. Wesen beeinflussen sich gegenseitig, - in Anstoßung und Anziehung. Dies ist elektro-magnetische Energie, dies sind elektro-magnetische Felder, welche uns das Erdenleben als spirituelle Wesen, in Verbindung mit den Elementen (physisches Sein) ermöglichen.

Am strahlendsten verhält es sich mit der Liebe. Keine Liebe mit Schmetterlingen im Bauch oder der bekannten rosaroten Brille, welche eine Illusionswelt durch eine andere ersetzt, - sondern klare Liebe, cool wie gefrorenes Eis und gleichzeitig heiß wie glühende Sonnen. Dann wird alles möglich. Indem wir lernen, Zweifel an uns selbst, Ärger, Ängste und vieles mehr, im Augenblick des Geschehens in Liebe umzuwandeln, sind wir Heiler in eigenem Auftrag.

Ein wirklicher „Heiler“ muss nicht über Heilung nachdenken. Jesus z. B. war ein wahrer Heiler (natürlich gibt es noch viele andere). Er ging spazieren, eine Frau ergriff dabei den Saum seines Gewandes und sie wurde durch ihren Glauben geheilt. Er dachte nicht an diese Frau. Jesus tat nach Überlieferung der Bibel nichts, - allein Glaube und Gegenwart heilten durch stillschweigende Übereinkunft.

Indem Menschen einen Integrationszustand erreichen, bei dem alle „Körper“ (physisch, emotional, mental, spirituell) vereinigt sind, kann alles was bewusst getan wird auch unbewusst getan werden! Wird also bewusst ein Energiestrahl der Liebe gesendet, kann kein Ärger aus diesem System fließen. Unser ganzes Energie-system arbeitet stets wirksam daran, Liebe zu senden. Wo keine Verwirklichung möglich ist oder Blockaden entstanden sind, warum auch immer, erleidet das Individuum eigen-erzeugten Schmerz und möchte sich in autonomer Weise regenerieren (heilen). Die Wege dazu sind sehr unterschiedlich und nicht immer offensichtlich.

Ein solcher Integrationszustand erzeugt wahrnehmbare Vollständigkeit (Complete-Being) und das wiederum erzeugt Freude, welche über jedes intellektuelle Verstehen hinaus geht. Auch dies bedeutet „Eins-Sein“ mit „Allem-Was-Da-Ist“... Dann entsteht fast von selbst „Hingabe“. Sie strahlt durch alle Körper hindurch und ist ver-gleichbar mit der Wirkung von tiefen Gebeten, als besondere Form von Kommunikation mit sich selbst und dem Göttlichen Wesenskern. Das Innerste Selbst tritt durch die Energiesysteme zutage und verwirklicht sich im weltlichen Bewusstsein.

Ein Hauptproblem liegt vielleicht darin, dass Menschen nicht genau wissen, was wirkliche Gesundheit sein mag. Gute energetische Gesundheit bedeutet nicht zwangsläufig Abwesenheit von Schmerz. Gute Gesundheit bedeutet Anwesenheit von bedingungsloser Freude. Das wäre der natürliche Zustand eines jeden Menschen. Selbst wenn man sich deprimiert fühlt, so ist ein Teil von uns, eine innere Ebene, voller Freude. Denn vom inneren Selbst, vom spirituelle Körper, kann nur Freude und Liebe ausgehen.

Aber Eltern, Schule, Umgebung, Freunde, Religion usw. haben den Menschen zu oft beigebracht, vorbehaltlose Freude und Liebe zu blockieren. Eigene Größe und Potenziale werden nicht so gewürdigt wie es möglich bzw. nötig wäre. Erziehungsmuster haben sich meist von Generation zu Generation, sowohl genetisch als auch durch Überlieferung ausgebildet. Energiesysteme sollten u.a. auch dazu da sein, diese Muster zu durchbrechen und den Menschen in die Lage versetzen, selbst an deren Auflösung mitzuarbeiten. Dann kann Energie richtig fließen.

In jedem Energiesystem gibt es ein wenig Magie und die hat meist mit dem fünften Chakra zu tun. Es ist bekannt, dass jeder Teil unseres Körpers von einem besonderen Energiezentrum (Chakra) „verwaltet“ wird. Der untere Teil z.B. durch das zweite Chakra, welches Bezug nimmt auf sämtliche Ebenen von männlichen und weiblichen Funktionen. Von dort aus nehmen auch ärgerliche Gefühle ihren Anfang. Im Oberbauch liegt die Angstkontrolle. Schmerzen siedeln sich im Herzbereich an. Wenn Gefühle blockiert sind, weil man gelehrt wurde, dass es einfacher ist, diese Gefühle zu blockieren, statt sie durchscheinen zu lassen, dann lässt sich Freude nicht leben. (Anmerkung: Die Technik von BD<Complete-Being> verbindet auf spezifische Weise die Chakren und erreicht damit eine intensive Transformation bestehender „Verdichtungen“.)

Das Innersten eines Menschen kommuniziert mit „Göttlicher Vollständigkeit“, die jedem zueigen ist. Selbst die tiefsten Stunden, nach weltlichem Ermessen, sind ein „Spiel“ und somit bewusst herbeigeführte Illusion, um Lernprozesse in Gang zu setzen. Das fünfte Chakra besitzt eine besondere Magie, die das Individuum, ist es erst dort angekommen, in die Lage versetzt, aus diesen Spielen und Illusionen auszusteigen. Vorbehaltlose Liebe und Freude, gepaart mit Vertrauen in sich selbst und dem Wissen, dass ich mein Leben selbst in der Hand habe, sind ein Fenster von wo aus frischer Wind in abgestandene Strukturen wehen kann.

Eines von vielen Werkzeugen dazu ist das Gebet. Es kann eine Umwandlung der Energiesysteme bewirken und alles umfassen. Ein Gebet ist einfach und beginnt idealer Weise im Zentrum, - also im Menschen selbst. Dort wo man „zu Hause“ ist! Wenn man sich selbst loslassen kann, tritt das wahre Selbst zutage, das bedeutet Blockaden können sich (auf-)lösen. Denn diese Blockaden hindern das Innerste, das ICH BIN, „hervorzutreten“ und Freude durchscheinen zu lassen. Gebet ist eine Stimme (des Herzens) des ICH BIN, durch das wir kommunizieren und sprechen können.

Eine metaphysische Wahrheit ist: Was immer wir auch geben (Gebet), wird wieder zu uns zurückkehren, - da es unser Eigentum ist!

Wenn man aus dem eigenen Geist heraus betet, dann „heilt“ man sich selbst. Denn dann geschehen „Dinge“ die uns zu weiterem Wohl verhelfen. Oftmals lassen sich die Zeichen nicht gleich als Unterstützung erkennen, - und trotzdem ist es so... Das Mitgefühl zu sich selbst wird gesteigert und erschafft somit Verständnis für Lebendigkeit. Übrigens Mitgefühl heißt „mit Gefühl“... Deswegen ist es sinnvoll, sich den eigenen Energiesystemen zu öffnen, dem göttlichen Teil in uns selbst größtes Vertrauen zu schenken!

Wir kämpfen nicht mehr. Nicht mehr für etwas oder dagegen, - und schon gar nicht gegen uns selbst. Auch das kann Tantra sein, also Liebeskunst in Vollendung. Jeder ist vollkommen in sich selbst und braucht deswegen nicht vollkommener zu werden. Es darf und soll lediglich zum Vorschein kommen dürfen und gelebt werden!

Selbstannahme ist wahre Vervollkommnung. Diese große Botschaft haben uns viele „Lehrer“ bisher gegeben. Wann beginnst DU damit??

In diesem Sinne „ein Hoch für Liebe und Freude“....
 

SYNAN©
(eingesetzt 12/2008)


 

 

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