GRUNDLEGENDE GEDANKEN
für
*BLAUER DIAMANT™*
<lifestyle now>

bestehend aus:
5 Teilen
von
S Y N A N ~
(schriftlich gefertigt 02/07 von Doris Stilgenbauer©)

In dieser Fassung werden, in gekürzter Form, Basisgedanken zum Thema <lifestyle now> veröffentlicht.
Die Reflektion besteht aus den Sparten: Intuitive Gedanken, Erklärungen dazu, Funktionsweisen aus dieser Sicht, Herausforderungen zu diesem Thema und Besonderheiten, die zur Beachtung einladen.
Eine indirekte Anlehnung an chakrarelevante Energien sind in die Überlegungen mit einbezogen worden.

(Ab Juli 09 werden, jeweils zum Beginn eines jeden Monats, die fünf Teile in „Serie“ veröffentlicht.)

3. Teil:
bezieht sich auf die innere Kommunikation mit diversen „Seinsformen“ und erweiterter Wahrnehmung



3. Teil (Part 5)

bezieht sich auf die innere Kommunikation mit diversen „Seinsformen“ und erweiterter Wahrnehmungen



(Part 5)

Intuitive Gedanken:
Menschen haben einen „gefühlsmäßigen“ Mittelpunkt. Den findet man im Bereich des Solar Plexus. Es gibt ebenso einen „lebendigen“ Mittelpunkt. Dieser befindet sich in der Herzgegend. Zusätzlich existiert ein kommunikativer Bereich in der Halsgegend. Alle drei Brennpunkte beziehen sich auf energetische Ausdrucksweisen…

Wie verletzlich sind wir doch alle, - wir Menschen. Damit ist jeder einzelne gemeint, - weil alle in Einheit sind, in Verbundenheit lebend. Infolge Vernetzungen unermesslichen Ausmaßes miteinander verbunden. Und dieses „Alles“ kann uns „Spiegel“ sein. Einer von vielen Wegen zur Selbstermächtigung und Selbsterkenntnis.

Jede/r ist dazu aufgerufen, einen Beitrag (durch Eigenverantwortlichkeit) zu leisten, damit das „Projekt Menschheit“ evolutionäre Erfüllung finden kann. Wenn mensch nur darauf wartet, dass „Nachbarn“ erste Schritte tun, dann warten wir alle vergebens. Da diese Gedanken noch nicht sehr weit verbreitet sind bzw. sich integriert haben, hat sich im gegenwärtigen Zeit-Geist ein „Diener-Gebieter“ Verhältnis herausgearbeitet. Entweder Du bist (spielst) Diener oder Gebieter.

Wir haben verlernt Wünsche zu äußern, - aber auch dem Gegenüber die Möglichkeit zu lassen, diese anzunehmen oder abzulehnen. Wir haben verlernt zu verstehen, dass Geben und Nehmen den gleichen Ursprung haben. Wobei immer Wünsche in Erfüllung gehen! (Gleich welcher Art sie sind.) Doch dies ist ein Thema für sich, da die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen...

Ach wir sind ja so klug... „Mensch“ geht in Vereine, pflegt die Geselligkeit, führt Diskussionen und scheint deshalb sehr kommunikativ. – Meint man! Ist es nicht im Wesentlichen so, dass wir uns unterhalten und sagen nichts? Ist es nicht oft genug so, dass wir inmitten von Gesellschaft „furchtbar“ alleine sind? Da sollte „mensch“ doch mal was auffallen! Denn irgendetwas an der Verteilung der „Gewichte“ stimmt da wohl nicht!


Wofür quälen wir uns denn Tag für Tag? Ständig der gleiche Trott, die gleichen Belastungen, die gleichen Freuden, das gleiche Leid? Da muss doch etwas geschehen… Es muss etwas erneuert werden! Das Individuum selbst muss sich erneuern! Selbst der physische Körper machen fast stündliche Zellerneuerungen durch. Die Physis hat den evolutionären Drang zur Erneuerung und doch wälzt sich das individuelle Selbst, welches Motor für den Körper sein sollte, meist noch in unnötigen Verkrustungen bzw. Verhaftungen.

Vielleicht sind es die alten Erinnerungen, die Dich festhalten. Die geistigen Konzepte, Glaubenssysteme, Standpunkte und Rechthaberei sind Dir möglicherweise zum Gefängnis geworden. Eigentlich solltest Du wieder „einfach“ werden und diesmal viel bewusster, mit neuen Augen, die Welt betrachten und Menschen betrachten. Dann fällt es Dir mit der Zeit leichter, ohne Maske zu leben.

Ja, wir setzen Masken auf! Wenn wir in der Rolle des Dieners sind, dann verhalten wir uns eben so, wie man es von uns erwartet. Doch auch in der Maske des Gebieters können wir oft dem natürlichen „Ausdruck“ keine Chance geben. (Man könnte sich ja etwas vergeben). Viele Dinge will man tun (vielleicht wäre das sogar möglich), doch weil man von dem „Mitmenschen“ nicht so gesehen werden will, lässt man es. Man ist bescheiden, - weil sich das so gehört; man ist nicht „laut“, - weil sich das so gehört; man tut dies und das nicht, - weil sich das so gehört… Das ist Alltag und fast jeder lebt so. Wo bleibt da die natürliche „Ermächtigung“? Masken, - nichts als starre Masken und am Ende glaubt man selbst noch daran, dass man diese Maske ist! Wo ist da unsere viel gerühmte Kommunikationsfähigkeit geblieben? Auf der Strecke ist sie geblieben!

Alle Pracht dieser Welt bleibt dunkel und kalt, wenn wir nicht die Wärme und Geborgenheit (in uns selbst) entwickeln, welche unbedingt zum Leben gebraucht wird. Jeder für sich selbst muss diese „innere Sonne“ (übergeordnete Liebe) entwickeln und sie auch zulassen. Das gehört zur Fürsorge dazu, - zur Selbstfürsorge. Das heißt: „Sorge für Dich selbst!“

Nur wer in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, kann mit der Zeit eine Stütze, ein Licht für andere Menschen sein! Die Selbstfürsorge kann durchaus ein Geschenk sein. Durch das Loslassen alter Strukturen, gibst Du auch den anderen die Möglichkeit loszulassen und eine Veränderung und Lebendigkeit zu erwirken. Du brauchst keine Angst mehr davor zu haben, dass jemand anderer wichtiger ist als Du selbst. Die persönliche Fürsorge für Dich, gibt Dir und Anderen wieder Luft zum Atmen und lebendigen Raum.


Erklärungen:
Der Schwerpunkt dieser (Lern-)Phase verhilft dem Menschen dazu, dass Probleme intuitiv besser erfasst werden können und auch „die Maske“ von Mitmenschen schneller durchschaut wird. Durch intensives Zuhören lernt man auch, zwischen den Zeilen zu „lesen“ und Sachverhalte schneller zu begreifen. Klare Kommunikation mit der Umwelt lässt Emotionen gezielt verarbeiten bzw. ablegen.

Mehr Ausgeglichenheit ist das Resultat. Widerstandskraft wird gestärkt, weil Selbstwahrnehmung mehr Stabilität besitzt. Eine Verarbeitung von evtl. „Schocksituationen“ (leidvolle Emotionen) verläuft deswegen ohne größere Komplikationen, weil in diesem Bereich die Brücke zwischen Denken und Fühlen überschritten wird. Das Individuum nähert sich in diesem „Erweiterungsabschnitt“ der „Inneren Führung“ und somit der verstärkten Fähigkeit von „Selbst-Reflexion“ bzw. „Selbst-Erkenntnis“.

In unerlöster Form zeigen sich negative Auswirkungen infolge der missbrauchten Kraft des Intellekts. Das bedeutet, dass erworbenes Wissen (und die damit verbundene Macht) unangemessen genutzt wird. „Loslösungs-Probleme“ könnten in den Vordergrund treten. Trotzdem sind mehr positive Gewichtigkeiten zu erkennen, weil man zu einer gewissen Furchtlosigkeit hingeführt wird, die eine harmonische Lebensführung erleichtert.

Es ist ebenso von Bedeutung, dass die Sprache sublimiert und in aktiver Form ge-nutzt wird. Da gesprochene Worte nichts anderes sind, als hörbar gemachte Gedanken, denkt man jetzt mehr darüber nach, was man spricht. Alles wird be-sinn-lich(t)er. Das Streben nach Umwandlung von Wissen bzw. mittelbare Anwendung davon, ergibt besondere Erfahrungswerte.


Funktionsweisen aus dieser Sicht:

Harmonisch:
• Frei und offen kann man Stärke und Schwäche zeigen.
• „Nein“ sagen, wenn es so gemeint ist – „Ja“ sagen, wenn es so gemeint ist.
• Die eigene Wahrheit leben.
• Die Vorurteilslosigkeit lässt viel Raum für neue Lernprozesse.
• Vertrauen zur eigenen inneren Führung macht unabhängig vom „Urteil“ anderer.
• Sensibilität erhöht die Effektivität von Kommunikation.

Disharmonisch:
• Verständigung zwischen „Kopf und Körper“ ist gestört.
• Unbewusste Schuldgefühle und Ängste verhindern, dass Bedürfnisse frei geäußert werden oder eine „Maske“ getragen wird.
• „Worte“ sind ohne großen Gehalt, Aussagen ohne „Tiefe“.
• Andere Menschen werden mit Hilfe der Sprache manipuliert.
• Spirituelle Energien können nicht ins Leben umgesetzt werden.

Unterfunktion:
• Schüchtern, still und zurückgezogen.
• Starke Orientierung an der Meinung anderer Menschen.
• Es zeigt sich eine gewisse Starre, manchmal auch Sturheit, im Denken, da nur äußere Realitäten zugelassen werden.
• Man weiß selbst nicht so recht was man will, weil das
Vertrauen in die eigene Intuition fehlt.


Herausforderung:
In dieser Phase sollte man sich bemühen, die Kommunikation auf sämtlichen Ebenen zu erreichen. Gelingt dies, kann auch die Verfeinerung der Energien angestrebt werden. Über die Verbundenheits- bzw. Kommunikationsebene können anderen Zentren gereinigt werden. Es ist eine geistige Konsequenz anzustreben, um damit eigene Entschlüsse zu stabilisieren. Außerdem ist es wichtig, die eigene Geschichte zu verstehen.


Besonderheiten, die zur Beachtung einladen:

• Bin ich zu misstrauisch?
Diese Übervorsicht lässt den Menschen an vielen neuen Dingen
vorübergehen. Man geht am Leben vorbei.

• Verhalte ich mich nur noch routinemäßig?
Zu viel Routine nimmt den Stoff für zündende Ideen.

• Begnüge ich mich immer mit dem was ist?
So werde ich nie erfahren was mir zusteht.

• Bin ich zu oft überheblich?
Dann fehlt der Idealismus als zentrale Triebfeder für Fürsorglichkeit.


© (SY.~)

 

 


(eingesetzt 09/09 by SYNAN©)


 

 

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