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Frage 5)
a) Könnt Ihr mir etwas zu
„MEINEM INNEREN KIND“ mitteilen?
In welcher Beziehung steht es zu mir bzw.
wie macht es sich bemerkbar/
erfahrbar? Hat das mit meiner früheren
Kindheit/Jugend zu tun?
b) Wie bekommt man Kontakt zu seinen geistigen Helfern?
(Meister, Engel o.
ä. ?)
Zu a) Über das „Innere Kind“
gibt es sehr viel Literatur
mit den unterschiedlichsten Aussagen. Solche,
die das
„innere Kind“ aus
einer rein spirituellen Ebene sehen und auch solche,
die es mit dem derzeitigen Leben
in Verbindung bringen (Psychologie).
Insofern kann Deine Frage auf diesem Weg
wahrscheinlich nicht gänzlich zufriedenstellend beantwortet werden.
Wenn wir nun das physische Leben in Betracht ziehen, so können
Erlebnisse
der Kinder- und Jugendzeit schon Blockaden setzen. Dabei fühlt
sich der
ursprüngliche Kern des Menschen oftmals verletzt. Aus der spezifischen,
aber
unbewussten Angst heraus, dass mit zunehmenden Lebensjahren diese
„Verletzungen“ und Hemmnisse noch stärker werden könnten, weigert sich diese
feine, emotionale Seite, die mit einem Urvertrauen auf diese Erde kam,
erwachsen
zu werden. So geschieht es, dass selbst erwachsene Menschen Tics,
Blockaden, Eigenarten und auch Vorlieben
haben, welche sich nur durch das Zurückgehen und
auch die Rückerinnerung in
die Vergangenheit bewältigen und sichtbar machen lassen.
Die spirituelle Ebene des „Inneren Kindes“ ist eine ganz andere.
Dieses
„Innere Kind“ ist ein Wesensanteil von uns
selbst, der an eine reine
Emotion des feinstofflichen Körpers gekoppelt
ist. Hier geht es im Wesentlichen
darum, wie
wir mit uns selbst umgehen. Da spielt die Eigenliebe, die
Selbstermächtigung,
die eigene Wahrheit und die Fürsorge
im eigenen Sein die dominante Rolle. Dieses „Innere
Kind“ macht sich
nicht von selbst bemerkbar, sondern es möchte angesprochen und
beachtet
werden. Dazu gibt es viele Übungen, die in entsprechenden Büchern
oder auch
Workshops ihre Wirkung entfalten. Auch gibt es „Therapeuten“,
welche sich
speziell mit diesem Thema befassen.
Eine einfache, selbst gut nachvollziehbare Übung ist Folgende:
Schaffe Dir einen virtuellen Raum, ein Zimmer welches Du nach
eigenem
Ermessen einrichtest und gestaltest. Einzige Bedingung: Es muss ein
Stuhl
dabei sein. Lass tiefe Ruhe in Dir selbst einkehren und bereite Dich in
Deiner Vorstellung
so vor, als würdest Du einen lieben Besuch empfangen. Setze Dich dann
auf den erdachten Stuhl und warte auf
Deinen Besuch, welcher ein Kind sein wird. Lass
Dir Zeit zu erfühlen und
zu erspüren wie die Atmosphäre ist. Warte
bis es klopft und öffne
dann die Tür des Raumes und bitte das Kind
herein und begrüße es angemessen. Versuche
Dich auf dieses Wesen einzustellen und trage seinem Verhalten Rechnung.
Erzwinge Nichts!
Manche Kinder wollen
nicht reden, oder sind scheu, andere wiederum sprudeln nur so
heraus... Alles ist angemessen und alles ist richtig.
Wenn das Kind wieder gehen will,
dann lass es gehen. Vielleicht könnt
ihr einen weiteren Besuch arrangieren.
Deine Intuition wird Dir schon sagen, was am Besten zu tun ist.....
Diese Übung ist oftmals ein erster Kontakt und der Anfang einer wundervollen
Beziehung zu sich selbst. Doch mag
es sinnvoller sein, dies unter Anleitung einer
darin versierten Person zu
machen. Es sollte nur ein kleiner Ansatz sein.
Ich (DORIS) möchte hier noch eine persönliche Anmerkung machen,
die sich
nicht direkt mit dem Thema „Inneres Kind“ beschäftigt und dennoch
Auswirkungen darauf hat.
Wir gehen in eine „Neue Zeit“, wo das bewusste Leben
eine große Rolle
spielt. Damit verbunden sind: Offenheit,
Freude, Zuneigung und vor
allen Dingen Kreativität. Gerade im
„Kindlichen“ steckt sehr viel Unvoreingenommenheit
und Willen zur Schöpfung. Ideenreichtum und Experimentierfreude
bereichern das Leben in
der Jetzt-Zeit. Wie könnte
so etwas besser geschafft werden, als mit der Verbundenheit
und Zuneigung
des eigenen Wesensanteils, des eigenen „Inneren Kindes“.
Es ist wie „ein Haus renovieren“. Bevor wir das tun, müssen wir erst
einmal
alle Ecken und Winkel durchforsten und
eine Bestandsaufnahme machen.
Es ist wichtig alte Dinge wegzugeben, zu
entrümpeln und noch Brauchbares zu
reinigen
und für einen neuen Platz vorzusehen. Die Arbeit, eigene
Wesensanteile im Selbst zu integrieren und
Ereignisse loszulassen, welche nur einen unnötigen Ballast darstellen
würden, gehören also zum Fortschritt dazu.
Die Neustrukturierung, die dann stattfindet,
birgt unendliche
Möglichkeiten in sich. Bei all dem brauchen und sollen wir uns nicht
besonders anstrengen. Es darf „spielerisch“ sein und einfach! Kein Drill und
keine abgrenzende Zielsetzung!
Für dieses „Vorhaben“ bekommen wir
„alle Zeit der Welt“... Wir dürfen
neu und erwachsen werden!
Zu b) Es gibt einen alten, weisen, asiatischen Spruch:“ Wenn der
Schüler
bereit ist, stellt der Meister sich von selbst ein.“ Es gibt verschiedene
„Arten“ von geistigen Helfern und sie sind nicht immer im feinstofflichen
Bereich zu
suchen, bzw. sie arbeiten nicht immer nur von dort aus. Viele
Dinge um die wir bitten
und derer wir bedürfen werden von den geistigen
Helfern auf sehr irdischen Wegen
an uns herangetragen. Es liegt am Menschen
selbst, sich diesen
Frequenzen zu öffnen und sie zu erspüren.
Und damit sind wir schon mitten im Thema... Der Kontakt zu
Meistern und
geistigen Helfern erfolgt über die „Innere Kommunikation“.
Das ist eine Art
„besondere Sprache“. Diese „Sprache“ ist interdimensional
und universell.
Sie
geschieht mit den Sinnen, welche außerhalb unseres physischen
Körpers,
also im feinstofflichen Bereich angesiedelt sind. Eine einzigartige Frequenz
der
intuitiven Wahrnehmung und des virtuellen, bewussten „Denkens“.
Gekoppelt an
das
menschliche Gefühl, bzw. eine besondere Form der Emotion treffen
diese Frequenzen
auf das physische Gemüt
und können als Erfahrungen, „Sprache“ und Wahrnehmungen
registriert werden.
Auf gleichem Weg sind natürlich auch Äußerungen von menschlicher
Seite her
zu den feinstofflichen Bereichen möglich. Diese Kommunikationswege
stehen
jedem Individuum offen (ohne Ausnahme).
So ein ganz kleiner Haken ist schon dabei, doch wirklich nur
ein ganz
kleiner. Diese Kommunikationstechnik setzt
einige Attribute voraus,
welche wir uns erarbeiten dürfen, in denen wir
unsere eigene Meisterschaft üben
dürfen. Besonders zu erwähnen sind da:
Liebe (besonders zu sich selbst), Wahrheit
leben (möglichst die eigene),
Offenheit (dazu gehört Mut), Freiheit (für die eigene
und andere Personen)
und noch vieles andere mehr. Schon zu Beginn,
wenn also der
tiefe, emotionale Wunsch besteht, sich zur Ganzheit, zur
Schöpfung, zum „Göttlichen
Sein“ hin zu bewegen, treten die Meister und
geistigen Helfer in Aktion, - auf die eine
oder andere Art und Weise. Wir
sind nie getrennt von ihnen und sie sind immer für uns
da, wenn wir ihrer
Unterstützung bedürfen. Wenngleich ich zugeben muss, dass
diese
Unterstützung manchmal auf sehr eigenwilligen Wegen zu uns kommt...
Also Geduld! Geh mit Dir in die eigene Stille (auch wenn es „draußen“
wild
und hektisch zugeht), fühle Dich in dir
selbst geborgen und wohl. Tu es einfach!
Falls für Dich eine „Technik“ als
Hilfsmittel notwendig sein sollte, um diese Kommunikation
herzustellen, dann wird diese bei Dir erscheinen und wenn nicht, na dann
bist Du ein
Naturtalent. Und das gibt es öfters als mensch es annimmt. Lass einfach die Wahr-
nehmungen zu, welche Du offensichtlich schon hast, sonst wäre diese
Frage
nicht gestellt worden und hab Vertrauen in „Alles-Was-Da-Ist“.
Vielen Dank für die Frage.
Antwort gegeben im Mai 2004
with love and light
SYNAN©
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