Frage 11)

 

Welche Rolle spielt in unserer Welt des
Dualismus/der Dualität die Neutralität?


 

Besten Dank für diese „sehr aktuelle“ Frage!
Ich nehme an, dass damit nicht die Neutralität einer Beurteilung
im rechtlich - weltlichen Sinn gemeint ist, sondern auf die Eigenschaft
hinzielt, die im menschlichen Sein eine bedeutende Rolle spielen kann. Daher
ist die Antwort recht trocken, weil gerade die Neutralität, spirituell gesehen, nicht
im reinen Erfahrungsbereich von 3-D liegt. Um Neutralität leben zu können, musst Du
in der Neutralität stehen. Doch wenn Du in der Neutralität bist, muss Du Dich vorher
dahin entwickelt haben... Was aber dummerweise „innerhalb“ der Dualität nicht gut
funktioniert. Im weitesten Sinn ist Neutralität eine ganz persönliche Lebenseinstellung,
die in enger Partnerschaft mit „Achtsamkeit“ existiert. Ach ja, - hatte ich
vergessen zu erwähnen, dass da außerdem noch Vorbereitungen
im Sinne von Stabilität und Balance notwendig sind?

 

Na also dann, - Ärmel hochgekrempelt und ran an die Sache!

 

Dualismus und Dualität setzen Polungen voraus,
welche eine scheinbare Begrenzung von linearer Zeit darstellen.
Dadurch entstehen nicht nur „Spannungsfelder“ (+/-), welche wiederum
energetische Frequenzen erzeugen, die eine Vervielfältigung von „was-auch-immer“
möglich machen, sondern es gibt auch Gebiete der Abstoßung, als Grundlage von
Rhythmik und Bewegung. So wie die gesamte Natur sind auch Menschen in spezifische
Energien, die wie Gitternetze auf multiple Art und Weise unser Leben durchwirken und
umspannen, eingebettet. Diese Gitternetze, egal wie sie benannt werden, tragen eine
hohe Emotionalität in sich. Emotionen sind Energien mit durchdringendem Frequenz-
potential. (Was nicht immer wünschenswert ist!) So sind Menschen nicht nur den
eigenen Emotionen (Energien) ausgesetzt, sondern werden stark vom Umfeld beein-
flusst und „umspült“. Je nach Polung (Sympathie - Antipathie, männlich - weiblich
usw.) docken Personen an oder stoßen sich ab. Deswegen fühlen sich die meisten
Menschen auch in Gruppierungen wohl, da dies ein gemeinsames, übergeordnetes
Energielevel besitzt, bei dem weniger „Reibungsfläche“ entsteht und deswegen
„Glückshormone“ ausgestoßen werden. Auf eine spezielle Art ist dies dann
ein „geschützter“ Raum bzw. „Rahmen“. Natürlich ist es möglich, dass „Gegengruppierungen“ entstehen, welche miteinander konkurrieren.
Doch das soll jetzt nicht Gegenstand der Betrachtung sein.

 

„Puuh, - bis hierher haben wir es geschafft.“
Was Neutralität, als Attribut im menschlichen Sein, doch alles
unter einen Hut bringen muss... Was bisher geschildert wurde, stellt eine
Art „normalen Alltag“ dar. - Doch will der individuelle Mensch nicht zum Spielball
der Allgemeinheit (Polung/Dualität) werden, weil er/sie sich ein „erweitertes
Bewusstsein“
, Selbstentfaltung oder Eigenermächtigung erarbeitet hat, dann
setzt
das die gelebte Eigenschaft von Neutralität voraus. Diese Art von
Neutralität entsteht aus einer spezifische Stabilität und erschafft diese
gleichzeitig. Dadurch können Menschen den Dualismus (be-)nutzen ,
ohne von Strömungen erfasst und mitgeschleust zu werden.

 

Viele vertreten die Auffassung, dass Neutralität stagnierend
und unbeweglich sei. Dies ist nicht korrekt. Im spirituellen Sinne ist
Neutralität eine andere „Dimension“. Denn Neutralität existiert nur bei Bewegung.
Für sich alleine gesehen gibt es keine Neutralität, - denn wenn es keine Dualität
bzw. Polung gibt..., wozu wäre sie dann gut. Aus diesem Grund ist Neutralität
ein Werkzeug, quasi ein Board (Surfbrett), mit dem der Mensch auf der
Bewegung (Polung, Dualismus) surfen kann. Durch eine unsichtbare
Geometrie ist dieser gesamte Komplex miteinander verbunden.

So kannst Du, quasi aus einer anderen Dimension heraus,
den Alltag leben und Erfordernisse meistern, die Du niemals für möglich
gehalten hast. Was verstärkt die Kraft der Neutralität? Das ist der Glaube an die
eigene, selbstbestimmte Existenz. Doch da fehlt noch was! Wie auf einem Surfbrett
ist auch noch eine innere Balance notwendig, welche die Neutralität als Werkzeug
beherrschen lässt. Das bedeutet also, das weiterhin Wahrnehmungen
für die „innere Mitte“ entwickelt werden sollten.

 

Die Gegenwart, das „Jetzt“, ist neutral und angereichert mit
(Wellen-)Bewegung jeglicher Art. Das sind „Wege“ aus denen ständig
geschöpft werden kann. Desgleichen sind Pole (genaugenommen) eine runde
Sache. Man muss nicht meinen, dass sie linear sind. Sie stoßen sich ab und finden
wieder zusammen. Das hat etwas mit „Raumkrümmung“ bzw. Relativitätstheorie zu tun.
Auch Raumkrümmung hat spezifische Energie, welche abgestrahlt wird und dann einen
Gegenwirbel erzeugt. Dieses entstandene Energiefeld ist „neutral“. Es ist eine „Neutrale
Energie“, welche immer vorhanden ist und die man nutzen kann, um daraus etwas zu
kreieren oder zu erschaffen. Diese Energie ist wie Knetmasse, die auf jede Art
„formbar“ ist. Doch dazu muss „mensch“ in der eigenen Neutralität, der ganz
persönlichen Gegenwart, dem individuellen JETZT sein (lifestyle now).

 

Von der Wortanalyse her ergibt sich bei „Neutralität“ folgendes:
Neu > dabei sollen alle Möglichkeiten offen und nichts vorausgesetzt sein.
Tat > damit lässt sich arbeiten, - nach eigenem Ermessen. Unabhängig von jeder
Theorie beweißt das, dass jeder, - und das zu jedem Zeitpunkt eines Lebens, die
freie Wahl hat. Keiner muss sich entscheiden, - aber jeder kann frei wählen...

Durch den erweiterten Blickwinkel ergibt sich ein recht
ausgereifter „Handlungsspielraum“.

Abschließend und in Kurzform gebracht: Neutralität in der Zeit/Welt von Dualismus/
Dualität ist ein Werkzeug, welches es Dir ermöglicht, ähnlich einem Surfer, der die Wellen
des Ozean beherrscht, auf die Gegebenheiten des Lebens in „fließender Form“ einzugehen
und mit Spaß und Freude, Deine Kreativität sowie meisterhaftes Sein zu entfalten.
 

 

Herzlichste Grüße


SYNAN©


(geschrieben 02/07)


 


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