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Frage 16)
Wenn ich mich mit einem Baum
vergleiche, so habe ich das Gefühl,
dass meine Wurzeln verstopft sind und meine (Baum-)Krone deswegen
„welk“ ist. Was kann ich tun, um mich selbst wieder in „Fluss“ zu bringen?
Antwort zu Frage 16) von SYNAN©
(geschrieben 01/2010)
Ich möchte gerne den Vergleich
des Baumes aufgreifen.
Wovon ist das gedeihen einer Pflanze denn abhängig?
Da haben wir
die oberen Einflüsse wie: Luft, Regen, Sonne usw. und die
unteren Einflüsse wie: Nährsalze, Bodenbeschaffenheit, umgebende Pflanzen
usw.. Dazwischen „bewegt“
sich der Baum. Wenn der untere Bereich gestört ist,
dann kann sich die Natur nicht
richtig „bewegen“ und kämpft ums überleben.
Mit einer Krone ist es dann nicht
weit her. Fehlen die oberen Segnungen,
dann kann sich selbst das
Erdreich nicht richtig entwickeln.
Was tue ich mit dem Menschen als Vergleich? Beginnen wir
mit der unteren
Abteilung (was keinesfalls einer Bewertung entspricht).
Ist das Umfeld eines
Menschen erheblich gestört, durch schwierige Familien-
konstellationen oder berufliche Hinderungen, Erkrankungen oder Missverständnisse
in der Umwelt,
so kann selbst der „beste Mensch nicht in Frieden leben“ und verliert
an
Kraft, Elan und im schlimmsten Fall energetische Felder von Eigenliebe.
Bleiben wir
beim Baum... Er kann nicht einfach wegrennen. Da besteht z.B.
eine Möglichkeit, ganz egoistisch die Wurzeln noch tiefer in das Erdreich zu
treiben um nach wohltuenden Substanzen zu forschen, die einer besseren
Ernährung entsprechen.
Bei dem zu bleiben, was persönlich nicht gut tut,
hat stets eine welke Krone
zur Folge! Wohlgemerkt, - der Baum kämpft
nicht, er verweigert sich nicht, -
aber er ist auch nicht bereit sinnlos zu leiden!
Sondern er sucht ganz
einfach nach Möglichkeiten einer besseren Selbsterhaltung
und einem
verbesserten Kräftezustand. Und wer weiß, - vielleicht kann durch die neu
gewonnene Kraft und Stabilität, die Umgebung (andere Pflanzen) Bereicherung
erfahren. Doch dies ist nicht der springende Punkt. Man muss die Dinge stets
für sich selbst tun,
um dadurch gegebenenfalls die Früchte großzügig teilen
zu können. Tut man es nur,
um dem anderen zu helfen, dann könnten alle
Beteiligten kraftlos werden und die „Umgebung“ möchte diese Art von Hilfe
manchmal auch gar nicht!
Damit streifen wir ganz nebenbei das Thema „Wünsche(n)“.
Sehr oft wünschen
Menschen, die sich in komplizierten Situationen befinden,
dem Auslöser des
Geschehens „alles Gute“, statt sich in die eigene Verantwortung
zu begeben.
Einem anderen Menschen zu wünschen, dass er/sie sich bessert und
dadurch
„Heilung“ erfährt, entspringt der persönlichen (eigenen) Beurteilung von
Situationen. Im Prinzip wünscht man für den anderen, dass er/sie sich so
verhält
wie es einem selbst gefallen würde... Ist das fair? Ist das ehrlich?
Doch kehren wir zum Baum zurück und widmen uns
den „oberen Segnungen“. Diese
entsprechen dem geistigen Füllepotential
eines Menschen in „göttlicher“
Gegenwart. Die Krone sollte gefüllt sein mit Liebe, Zuneigung, Selbstwert uvm... Schaut man zu sehr nach den Wurzeln, dann
lässt sich eigene Schönheit
nur begrenzt wahrnehmen und nutzen!
Wenn also der/die Fragende sich selbst wieder in ausgeglichenen
Fluss
bringen will, so ist das gar nicht so schwierig wie es scheint! Richte die
Aufmerksamkeit auf die (Eigen-)Liebe. (Zu-)Neigung zu sich selbst bringt
sehr
viel Sonne ins Leben. Gestatte keinem anderen lebenden Wesen Dir die
Würde
zu nehmen. Das bedeutet, dass man nicht um Zuneigung bettelt, dass man
nicht um Liebe streitet oder gar um Anerkennung kämpft.
Es bedeutet, dass man ganz einfach weiß,
was man sich „wert“ ist! - Egal wie
Mitmenschen dies sehen oder
bewerten. Für solche „Spiele“ steht der Wissende
„nicht mehr zur Verfügung“,
fügt sich nicht in massenhafte
Zwangshaltungen! Weg mit dem schlechten Gewissen
„nicht alles unternommen zu
haben“. Weg mit dem „Helfersyndrom“. Weg damit alle „füttern“ zu wollen und
ihnen damit die Möglichkeit zu nehmen, sich selbst
artgerecht (selbständig)
entwickeln zu dürfen...
Dann kann das Wunder geschehen, - und die Wurzeln des
Baumes entwickeln sich
so wunderbar, dass auch die Krone zur vollen
Entfaltung kommt und mit ihren
Blättern das Licht ins Erdreich zu den Wurzeln
bringt, damit auch diese neue
Wege finden. So ergänzt sich alles
und ist in harmonischer Fülle von
Selbstwert und Liebe!
Viel Spaß beim „Wachstum“ in Eigenständigkeit!
SYNAN©
(geschrieben 01/2010)
www.blauerdiamant.com
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